Liedtexte.eu -Die Krippe
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Weihnachtsgedichte




Die Krippe


(Luise Hensel)

Was ist das doch ein holdes Kind,
Das hier man in der Krippe find't?
Ach, solch ein süßes Kindelein,
Das muss gewiss vom Himmel sein.

Die Frau, die bei der Krippe kniet
Und selig auf das Kindlein sieht,
Das ist Maria hehr und rein;
Ihr mag recht wohl im Herzen sein.

Der Mann der zu der Seite steht
Und fromm hinauf zum Himmel fleht,
Das muss der fromme Josepf sein,
Der tut sich auch des Kindleins freun.

Und was dort in der Ecke liegt
Und nach dem Kindlein schaut vergnügt,
Ein Öchslein und ein Eselein,
Das mögen gute Tierlein sein.

Und die dort kommen fromm und gut,
Mit langem Stab und rundem Hut,
Das ist der Hirten fromme Schar,
Die bringen ihre Gaben dar.

Und was den Stall so helle macht,
Und was so lieblich singt und lacht,
Das sind die lichten Engelein,
Die schaun zur Tür und Fenster ein.

Und die dort kommen ganz von fern
Und gläubig schauen nach dem Stern,
Das sind der weisen Könige drei
Mit Weihrauch, Gold und Spezerei.

Und ob dem Hüttlein sammt der Stern,
Der leuchtet nah und leuchtet fern;
Er scheint auch durch unsre Zeit
Und leuchtet bis in Eweigkeit.

Sei hochgelobt, du dunkle Zell',
Durch dich die ganze Welt wird hell! -
Klein Kindlein in der Jungfrau Schoß,
Wie bist du so unendlich groß!















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copyright © 2007, Carmen Jakel


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Lieder und Gedichte:
Die Krippe