Liedtexte.eu -Laue Lüfte fühl ich weben
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Wanderlieder




Laue Lüfte fühl ich weben


(Vereins u. Taschenliederbuch 1865)

Goldner Frühling taut herab;
Nach der Ferne geht mein Streben,
Reichet mir den Wanderstab!
Wo die weißen Nebel steigen
Um der blauen Berge Reigen,
Dorthin geht mein Weg hinab;
Reichet mir den Wanderstab!

Lebe wohl, ich muss dich lassen,
Mein geliebtes Vaterhaus,
Muss das fremde Glück erfassen;
Hoffend schaut mein Blick hinaus.
Leben quillt aus tausend Bronnen,
Frisch gewagt ist halb gewonnen.
Gläubig zieht der Wandrer aus.
Lebe wohl mein Vaterhaus!

Gott behüt euch, nah und ferne!
Was sich liebet bleibt vereint.
Denkt beim stillen Abendsterne,
Denkt an den entfernten Freund!
Eine Sonne strahlt uns allen,
Lasst mich fröhlich weiterwallen!
Denkt an den entfernten Freund!
Was sich liebet bleibt vereint!












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copyright © 2007, Carmen Jakel



Textsammlung
Lieder und Gedichte:
Laue Lüfte fühl ich weben