Liedtexte.eu -Es liegt ein Weiler fern im Grund
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Volkslieder




Es liegt ein Weiler fern im Grund


(Verein - u. Taschenliederbuch 1865)

da blüht ein Röslein jung und schön,
wie nimmer in der ganzen Rund,
so traut, so lieblich anzusehn.
Und als ich kam, und als ich's sah,
ich weiß es nicht , wie mir geschah.
O Röslein jung, o Röslein schön,
ach, hätt ich nimmer dich gesehn!

Willst holdes Röslein, mit mir ziehn?
fragt ich mit liebewarmen Blick.
Du sollst an meinem Herzen blühn,
das für dich schlägt im stillen Glück.
Bist einsam und verlassen hier,
lass dich erflehn und folge mir.
O Röslein jung, o Röslein schön,
ach, hätt ich nimmer dich gesehn!

Hold Röslein sprach: Hab Dank, hab Dank,
o Wandrer, für dein freundlich Wort,
doch müsst ich trauern lebenslang,
man trennte mich vom Heimatort,
drum ziehe fort, lass mich allein,
und dankesvoll gedenk ich dein.
O Röslein jung, o Röslein schön,
ach, hätt ich nimmer dich gesehn!

Ich ging, nun winkt's mir nach zur Höh:
Ade, ade und lächelt mild.
Und wo ich geh und wo ich steh,
folgt mir der Holden lieblich Bild.
Bei Tag, bei Nacht hab keine Ruhe,
lieb Röslein, mein Herz nahmst du.
O Röslein jung, o Röslein schön,
ach, hätt ich nimmer dich gesehn!












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Textsammlung
Lieder und Gedichte:
Es liegt ein Weiler fern im Grund