Liedtexte.eu -Durch die Wälder, durch die Auen
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Volkslieder




Durch die Wälder, durch die Auen


(Johann Friedrich Kind)

Zog ich leichten Sinns dahin
Alles, was ich konnt' erschauen,
War des sichern Rohrs Gewinn.

Abends bracht' ich reiche Beute,
Und wie über eignes Glück,
Drohend wohl dem Mörder, freute
Sich Agathen's Liebesblick.

Hat denn der Himmel mich verlassen?
Die Vorsicht ganz ihr Aug' gewandt?
Soll das Verderben mich erfassen?
Verfiel ich in des Zufalls Hand? -

Jetzt ist wohl ihr Fenster offen,
Und sie horcht auf meinen Schritt.
Lässt nicht ab von bangem Hoffen,
Max bringt gute Zeichen mit!

Wenn sich rauschend Blätter regen,
Wähnt sie wohl, es sei mein Fuß;
Hüpft vor Freude, winkt entgegen -
Nur dem Laub - den Liebesgruß. -

Doch mich umgarnen finstre Mächte,
Mich fasst Verzweiflung, foltert Spott.
O, dringt kein Strahl durch diese Nächte?
Herrscht blind das Schicksal? lebt kein Gott?












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copyright © 2007, Carmen Jakel



Textsammlung
Lieder und Gedichte:
Durch die Wälder, durch die Auen