Liedtexte.eu -Wer wollte sich mit Grillen plagen
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Sommerlieder




Wer wollte sich mit Grillen plagen


(L. Hölty 1776)

So lang uns Lenz und Jugend blüh'n?
Wer wollt' in seinen Blütentagen
Die Stirn in düstre Falten zieh'n?

Die Freude winkt auf allen Wegen,
Die durch das Pilgerleben geh'n;
Die bringt uns selbst den Kranz entgegen,
Wenn wir am Scheidewege steh'n.

Noch rinnt und rauscht die Wiesenquelle,
Noch ist die Laube kühl und grün;
Noch scheint der liebe Mond so helle,
Wie er durch Adams Bäume schien.

Noch macht der Saft der Purpurtraube
Des Menschen krankes Herz gesund;
Noch schmecket in der Abendlaube
Der Kuß auf einen roten Mund.

Noch tönt der Busch voll Nachtigallen
Dem Jüngling hohe Wonne zu;
Noch strömt, wenn ihre Lieder schallen,
Selbst in zerriß'ne Seelen Ruh'!

O! wunderschön ist Gottes Erde
Und wert darauf vergnügt zu sein.
D'rum will ich, bis ich Asche werde,
Mich dieser schönen Erde freu'n.












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copyright © 2007, Carmen Jakel



Textsammlung
Lieder und Gedichte:
Wer wollte sich mit Grillen plagen