Liedtexte.eu - Es braust ein Ruf wie Donnerhall
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Soldatenlieder




Es braust ein Ruf wie Donnerhall


(Max Schneckenburger)

wie Schwertgeklirr und Wogenprall:
Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein,
wer will des Stromes Hüter sein?
Lieb Vaterland, magst ruhig sein,
Fest steht und treu die Wacht am Rhein.

Durch Hunderttausend zuckt es schnell,
und aller Augen blitzen hell;
der Deutsche, bieder, fromm und stark,
beschirmt die heil'ge Landesmark.
Lieb Vaterland, magst ruhig sein,
Fest steht und treu die Wacht am Rhein.

Und ob mein Herz im Tode bricht,
wirst du doch drum ein Welscher nicht,
reich, wie an Wasser deine Flut,
ist Deutschland ja an Heldenblut.
Lieb Vaterland, magst ruhig sein,
Fest steht und treu die Wacht am Rhein.

Auf blickt er hinauf in des Himmels Au'n,
wo tote Helden niederschau'n,
und schwört mit stolzer Kampfeslust:
Du Rhein bleibst deutsch, wie meine Brust.
Lieb Vaterland, magst ruhig sein,
Fest steht und treu die Wacht am Rhein!

Solang ein Tropfen Blut noch glüht,
noch eine Faust den Degen zieht,
und noch ein Arm die Büchse spannt,
betritt kein Feind hier deinen Strand.
Lieb Vaterland, magst ruhig sein,
Fest steht und treu die Wacht am Rhein!

Der Schwur erschallt, die Woge rinnt,
die Fahnen flattern hoch im Wind;
am Rhein, am Rhein, am deutschen Rhein,
wir alle wollen Hüter sein.
Lieb Vaterland, magst ruhig sein,
Fest steht und treu die Wacht am Rhein.












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