Liedtexte.eu -Und der Hans schleicht umher
Impressum
 

   Lieder ABC
   Lieder

   Liedtexte nach Themen
   Volkslieder
   Kinderlieder
   Kirchenlieder
   Hochzeitslieder
   Weihnachtslieder
   Liebeslieder
   Heimatlieder
   Soldatenlieder
   Seemannslieder
   Jagdlieder
   Studentenlieder
   Wanderlieder
   Stimmungslieder
   Trinklieder
   Turnerlieder
   Frühlingslieder
   Sommerlieder
   Herbstlieder
   Winterlieder

   Gedichte nach Themen
   Liebesgedichte
   Freundschaftsgedichte
   Abschiedsgedichte
   Frühlingsgedichte
   Sommergedichte
   Herbstgedichte
   Wintergedichte
   Weihnachtsgedichte
   Kindergedichte
   Internetseiten


Liebesgedichte




Und der Hans schleicht umher


(F. Wyona 1845)

Trübe Augen, blasse Wangen,
Und das Herz ihm befangen,
Und das Herz ihm so schwer,
Und die Liese vor der Türe,
Rotes Mieder, gold'ne Schnüre,
Schaut hinauf nach dem Himmel
Und sieht den Hans nicht an.

Liebe Liese, komm' her,
Laß den Himmel, der ist trübe,
Doch im Herzen die Liebe,
Denn brennt gar zu sehr.
Aber, wenn du wieder gut bist,
Und du wieder deinen Hans küßt,
O dann ist auch am Himmel
Auf einmal wieder hell.

Und er bittet und fleht,
Und er zupft sie dem Zöpfchen,
Und die Liese, hat's Köpfchen,
Hat's halb schon gedreht.
Und sie lacht schon und zieht's Mäulchen,
Und sie ziert sich noch ein Weilchen,
Doch dann küßt sie den Hans
Und `s ist alles wieder gut.












www.Liedtexte.eu
copyright © 2007, Carmen Jakel



Textsammlung
Lieder und Gedichte:
Und der Hans schleicht umher